IPv4: Web vor dem Kollaps – Fast alle Adressen weg

Na dann gebt mal Gas ihr Hersteller und Provider 😉

Intern hab ich ja schon auf ipv6 umgestellt, aber extern wirds noch ein wenig dauern, wobei ich nicht verstehen kann warum. Sollte ja nicht so das problem sein.

Und da ich sowieso ein neues Pkugin probieren wollte werd ich mal ne Kategorie IPv4 Engpass anlegen wo ich die Tweets von denen reinposte.

Hier die Pressemeldung von pressetext.at:

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100722011

pte100722011
Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie

Web vor dem Kollaps – Fast alle Adressen weg
Teurer IP-Handel durch IPv4-Engpass droht

Nic.at-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Wein warnt vor EngpĂ€ssen (Foto: nic.at)

Wien (pte/22.07.2010/12:15) – Dem Internet droht ein Wachstumsstillstand. Innerhalb der kommenden zwölf Monate wird der Vorrat an IP-Adressen endgĂŒltig aufgebraucht sein. Verantwortlich dafĂŒr ist das jahrelange Festhalten am veralteten IPv4-Protokoll, das durch seine 32-Bit-Ausrichtung nur knapp ĂŒber vier Mrd. IP-Adressen bietet. Gerade einmal 234 Mio. Adressen sollen derzeit noch verfĂŒgbar sein, wie auch ein Twitter-Counter http://twitter.com/IPv4Countdown eindrucksvoll zeigt.
SpekulationsgeschÀft
"Seit Jahren mahnen Experten zum Umstieg auf das neue IPv6-Protokoll. In der RealitĂ€t geht der Traffic diesbezĂŒglich aber immer noch gegen null", analysiert Nic.at-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Richard Wein http://www.nic.at im Interview mit pressetext. Den verschleppten Umstieg erklĂ€rt sich Wein mit dem fehlenden wirtschaftlichen Druck. "Da derzeit noch IP-Adressen zur VerfĂŒgung stehen und alles wie gehabt funktioniert, sehen alle Beteiligten keinen Grund, in die neue Technologie zu investieren."
Wein und anderen Experten zufolge ist die derzeitige Ruhe aber trĂŒgerisch. Denn werden die IP-Adressen in den kommenden ein bis zwei Jahren tatsĂ€chlich knapp, droht ein teurer Handel um die verbleibenden Ressourcen. Wer dann schnell einen neuen DSL-Anschluss anmelden und nutzen will, wird tief in die Tasche greifen oder auf frei werdende Adressen warten mĂŒssen, so das Worst-Case-Szenario.
"Schon fĂŒnf nach zwölf"
Neben den Access- und Content-Providern sowie den GerĂ€teherstellern sollten aber auch Unternehmen und Privatpersonen das Thema IPv6 nicht mehr lĂ€nger von sich wegschieben. "Was den Umstieg betrifft, ist es ohnehin bereits fĂŒnf nach zwölf. Wer jetzt Hardware-Strukturen und interne Prozesse adaptiert, muss definitiv auf IPv6-KompatibilitĂ€t achten", mahnt Wein im GesprĂ€ch mit pressetext. Privatpersonen sollten dies etwa bei der Anschaffung eines neuen Routers berĂŒcksichtigen.
Das Internetprotokoll IPv6 ist seit Jahren definiert. Durch den Umstieg auf 128-Bit-Adressen wird die Anzahl der verfĂŒgbaren IP-Adressen um ein Vielfaches erhöht. In den kommenden Jahren werden beide Protokolle parallel existieren. Geschicktes Ressourcen-Management könnte den Engpass noch um einige Monate nach hinten verschieben. So finden sich immer noch riesige ungenutzte IPv4-Blöcke, die vor der Zuspitzung des Problems etwa an UniversitĂ€ten wie Stanford zugeteilt wurden. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Martin Jan Stepanek
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Originally posted 2015-11-18 22:08:45. Republished by Blog Post Promoter